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Über Córdoba
Córdoba ist eine Stadt, deren Namen und Geschichte untrennbar mit außergewöhnlicher Bedeutung verbunden sind. Archäologische Funde beweisen, dass sich die ersten dauerhaften menschlichen Niederlassungen in Córdoba Ende des 2. Jahrtausends vor Christus registrieren lassen, weswegen die Stadt auf eine etwa 3000 Jahre währende Historie zurückblicken kann.

Die Gründung der Stadt Córdoba als solche datiert jedoch aus der Zeit, in der das Römische Imperium Macht und Einfluss bis auf die Iberische Halbinsel ausdehnte. Die Römer gründeten die Stadt, um den Fluss Guadalquivir und das Tal zu kontrollieren und gaben ihr den Namen Corduba. In den kommenden Jahrhunderten erlebte die Stadt eine wahre Blüte und wurde zu einer der wichtigsten Städte des Reiches. Von der Größe und Bedeutung zeugen heute zahlreiche archäologische Funde aus jener Zeit. So ziehen heute Monumente wie der Römische Tempel (C/ Claudio Marcelo), das Mausoleum (Avda. de la Victoria) und die Römische Brücke alljährlich Tausende von Touristen in ihren Bann.
Nach dem Zusammenbruch des Römischen Reiches verlor Córdoba unter der Herrschaft der Westgoten vorübergehend an Bedeutung, erlebte aber mit der Ankunft des Islam auf der Iberischen Halbinsel seine zweite Blüte. So wurde Córdoba Hauptstadt des im Jahre 756 von Abd al-Rahman I. von al-Andalus für unabhängig erklärten Emirats. Der jetzt beginnende Aufstieg der Stadt als Zentrum eines neuen Reiches erreichte mit der Ausrufung des Kalifats im 10. Jahrhundert seinen Höhepunkt. Die große Moschee, die so genannte Mezquita Aljama, sowie die Palaststadt Medina Azahara geben Zeugnis von dem Glanz jener Epoche.
Nach mehr als sechshundert Jahren arabischer Herrschaft wurde die Stadt von den Christen zurückerobert. Ferdinand III. von Kastilien nahm die Stadt im Jahre 1236 ein. Dank ihrer strategischen Lage war die Stadt militärisch von erheblicher Bedeutung. Der unter der Herrschaft von Alfons XI. Im Jahre 1327 errichtete Alcázar, eine Mischung aus militärischer Festung und hoheitlichem Palast, diente als königliche Residenz. Aus dieser Zeit stammen auch andere beeindruckende Bauwerke wie die Stadtmauern, der Torre de la Calahorra und der Torre de la Malmuerta. Aber auch zahlreiche sakrale Bauwerke wie die Kirchen Santa María Magdalena, San Lorenzo, San Pedro, San Nicolás de la Villa oder San Pablo sind Zeugen christlicher Aktivität. Ein anderes Monument aus jener Zeit, dessen Ursprung allerdings jüdischen Glaubens ist, ist die Synagoge, eine von nur noch drei in ganz Spanien existierenden.
In späteren Jahrhunderten verlor die Stadt in Bezug auf die nationale und internationale Geschichte erheblich an Bedeutung. Trotzdem darf nicht vergessen werden, dass Córdoba über ein reiches historisches Legat verfügt. Daher wurden weite Teile des Stadtzentrums im Jahre 1994 von der UNESCO zum Weltkulturerbe der Menschheit erklärt. Bereits diese Auszeichnung ist Anreiz genug, um diese wundervolle Stadt zu besichtigen. Sie ist zweifellos eines der führenden Reiseziele des Landes.
Weitere Informationen über Córdoba finden Sie im Portal Córdoba 24, in dem sich unser Hotel ebenfalls präsentiert: www.cordoba24.info
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